Archiv Juli, 2008
Brandschutz
Betriebsbegehungen unter dem Aspekt des Brandschutzes.
Präventive Maßnahmen wie Thermografie – Aufnahmen von elektrischen Anlagen. Hierzu zählen Schaltschränke, Verteilerkästen, Trafostationen.
Insbesondere auch Maschinen in Umgebungs- und Arbeitsbereichen, in denen stärkere Vibrationen vorkommen (z.B. Kompressoren), sind mögliche Brandherde.
Anhand einer Thermografie – Aufnahme können sogenannte “heiße” Stellen sichtbar gemacht werden, an denen eine anormale Temperaturerhöhung stattgefunden hat (z. B. durch Lockerung elektrischer Schraubverbindungen durch Vibration).
Dadurch kann präventiv gegen einen möglichen Brandschaden vorgegangen werden.
Mit unseren hochmodernen Sensorgeräten erfassen wir auch Ihr Raumklima
> Temperatur
> Luftfeuchtigkeit
> Helligkeit
> Frequenz
> Behaglichkeit (Luftgeschwindigkeit)
Arbeitsschutz
Sicherheitsfachkräfte beeinflussen in der Arbeitswelt wichtige Faktoren wie Mitarbeitermotivation, Sicherheit von Arbeitsmitteln und -prozessen, Produktqualität und Reduzierung von Verlustrisiken. Sie tragen dazu bei, dass Arbeitsprozesse störungsfrei ablaufen und damit wirtschaftlich sind. Bei Neuplanungen können sie die Rolle eines „Anwalts“ für gesetzliche und normative Vorgaben, z. B. aus der Arbeitsstättenverordnung übernehmen. Die Effizienz unserer Arbeit in Euro und Cent zu beziffern, ist nicht einfach. Aber es gibt Statistiken: Von 1993 bis 2003 ist die Zahl der meldepflichtigen Unfälle kontinuierlich gesunken. Im Schnitt hat sich jährlich die Anzahl der meldepflichtigen Unfälle um 5,3% reduziert. Die Handwerkskammern geben die Kosten für einen AU – Tag, je nach Gewerk, mit 200 bis 400 Euro an. Eine weitere, für den Arbeitgeber mit Konsequenzen verbundene Entwicklung: Der Paradigmenwechsel, also weg von Detailvorschriften hin zu allgemein formulierten Schutzzielen. Damit steigt die Verantwortung des Unternehmers. Arbeitsschutz ist kein „Pausenfüller“ für die Zeit zwischen dem letzten Meeting und dem wohlverdienten Feierabend. Arbeitsunfälle sind immer mit einem Imageverlust des Unternehmens verbunden. Es gibt eine Studie der BAuA, die den Zusammenhang zwischen hohen Arbeitsschutzstandards und dem betriebswirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens belegen. Solche Standards können also durchaus einen Marketingeffekt haben. Sicherheitsfachkräfte verbessern durch ihr Engagement im Sicherheits- und Gesundheitsschutz das Unternehmensimage:
- Steigende Mitarbeiterzufriedenheit durch gesunde und sichere Arbeitsplätze (diese können wichtige und glaubwürdige Multiplikatoren sein)
- Steigende Produktivität
- Größere Kundenzufriedenheit durch Termintreue sowie Qualitätsprodukte und -dienstleistungen
- Vorteile bei der Kreditvergabe (bei der Ermittlung der Ratingnoten nach Basel II fließen auch qualitative Faktoren wie Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzstandards ein). Last but not least drei Fragen, die den Zusammenhang zwischen Arbeitssicherheit, Unternehmensimage und betriebswirtschaftlichen Erfolg dokumentieren:
- Welche Meinung hat die Öffentlichkeit über ein Bauunternehmen, auf dessen Großbaustelle Schwerverletzte oder gar Tote zu beklagen sind?
- Wer kauft Produkte, wenn er weiß, dass sie unter menschenverachtenden oder die Umwelt schädigenden Bedingungen entstehen?
- Wie steht ein solches Unternehmen in der veröffentlichten Meinung, also in der Presse dar?
Der Erfolgsfaktor Image ist nicht zu unterschätzen!!








